Ueber mich

Wer bin ich und wo komme ich her?

Herzlich Willkommen und vielen Dank für Ihre Neugier an mir.

Mein Name ist Sophia Kröhner, ich wurde 1983 in Leipzig geboren. Nach meiner gesicherten Multiple-Sklerose-Diagnose im Dezember 2013 krempelte ich mein Leben komplett um. Ich hatte mich bereits im Frühjahr 2013 von meinem Ex-Mann getrennt und begann im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Leben. Ich habe alle Aspekte meines Lebens analysiert und neu sortiert, darunter war selbstverständlich auch das Thema Ernährung.

Meine Geschichte können Sie auf meinem privaten Blog nachlesen.

Ich beschloss nach einer Reise in die Welt der Schulmedizin meine Basistherapie gegen die MS wieder abzusetzen. Ich wollte mein Leben nicht damit verbringen, mir aller 2 Tage eine Spritze in den Bauch zu jagen, und das auch nur, um eventuell, irgendwann, vielleicht, unter Umständen weniger Schübe zu haben, also nur, wenn ich auch noch Glück dazu hätte. Ich hatte so unglaublich viele Nebenwirkungen und war nicht mehr Herr über meinen Körper und schon gar nicht über meinen Kopf. Das fühlte sich für mich nicht richtig an. Mein Leben sollte so nicht verlaufen. Ich war nicht bereit, die Gegenwart aufzugeben, um eventuell eine trotz alle dem total ungewisse bessere Zukunft zu haben. Ich musste wieder allein über mein Leben bestimmen können. Ich wusste damals noch nicht, worauf ich mich damit konkret eingelassen habe, aber ich war guter Dinge, dass  alles gut ausgehen wird.

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Meine Ernährungsumstellung

Ich habe am Abend des 19. März 2014 beschlossen: „Ab morgen werde ich auf vegane Rohkost umzustellen!“, da ich gelesen hatte, dass dadurch die Chancen, schubfrei alt zu werden recht hoch seien. Mittlerweile hatten mir Betroffene, die diesen Weg schon eingeschlagen hatten, dieses bestätigt und ich habe zu mir gesagt: „Wenn es auch nur die geringste Chance gibt, dass ich dadurch ohne Medikamente schubfrei bleibe, dann muss ich das unbedingt ausprobieren!“. Gesagt – getan! Ich hatte nicht mehr viel zu verlieren, unheilbar krank war ich ja bereits. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nur sehr wenig über das Thema Ernährung und fing daher an, meine Zeit mit dem Lesen von Büchern, Erfahrungsberichten und später auch mit dem Absolvieren von Kursen zur Ernährungsberatung zu verbringen. Mein Wissensdurst ist weiterhin ungebrochen und ich finde es großartig, dass ich durch die Kombination mit meiner begonnenen Heilpraktikerausbildung nun endlich verstehe, was im Körper geschieht und wieso die Dinge so sind, wie sie sind. Von diesem Wissen werde ich Sie selbstverständlich profitieren lassen.

Mein Weg während der Ernährungsumstellung war geprägt durch ein starkes Durchhaltevermögen und sehr viel Disziplin. Das ist auch etwas, dessen Sie sich bewusst sein müssen: ohne diese beiden Eigenschaften wird es nicht unmöglich, aber sehr schwierig sein, Ihr gestecktes Ziel zeitnah zu erreichen. Ich habe einige Fehler während meiner ersten Monate mit der Ernährungsumstellung gemacht, diese Fehler müssen Sie glücklicherweise nicht mehr machen, denn ich werde Ihnen Tipps und Tricks verraten, wie eine Ernährungsumstellung – egal, wie Ihre aussehen wird – einfach zu bewältigen sein kann.

Wie sah meine Ernährung vor der Umstellung aus?

Portraitshooting

Damit Sie einen kleinen Einblick erhalten, wie mein Leben vor der Umstellung ausgesehen hat, möchte ich hier ein kleines Bekennerschreiben ablegen. Bis einschließlich dem 19. März 2013 bestand meine Ernährung aus konventioneller gekochter Mischkost. Das beudeutet ich aß unter anderem viele:

» gekochte Speisen
» Weizenprodukte (Brot, Brötchen, Nudelprodukte usw.)
» Fleischprodukte und Wurstwaren
» Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark, Milch)
» stark verarbeitete Fertigprodukte
» gesüßte Getränke
» Süßigkeiten, herzhafte Snacks (Chips, Salzstangen usw.)
» Zucker, Salz, Würzmischungen (Fertigsaucenpulvermischungen, Gewürzmischungen usw.)

Ich habe geraucht, regelmäßig Alkohol getrunken und war auch gewohnheitsmäßig in Fast-Food-Restaurants zu finden, um Burger, Pommes,  zuckerhaltige Softdrinks etc. zu konsumieren. Die Pizza am Wochenende gehörte genauso zu meinem Alltag, wie Schokolade und andere Süßigkeiten. Die Chips zum Spielfilm fehlten auch nicht allzu oft. Mein Obst- und Gemüseanteil war nicht sonderlich groß, rückblickend gesehen.

Sophia Bachem

Wie sieht meine jetzt Ernährung genau aus?

Ich esse vegan und glutenfrei mit einem sehr hohen Rohkostanteil. Nun ich habe mein persönliches Ernährungskonzept mittlerweile so aufgestellt, dass ich esse, wonach mir verlangt – wobei ich immer vegan und glutenfrei esse. Das heißt jetzt konkret: hauptsächlich ernähre ich mich von rohem Gemüse, Obst, Beeren, Wurzeln, Pilzen, Wildkräutern, Nüssen und Sprossen. Aber, wenn ich darauf wirklich Appetit habe, entscheide ich mich auch einmal für gekochte Kartoffeln, Reis, Bohnen o.Ä.. Gerade in den kalten Monaten ist ein Verlangen nach Gekochtem bei mir vorhanden, dem ich dann auch nachgebe. Außerdem sind einige meiner Zutaten in der Küche, wie zum Beispiel Öl oder Senf, nicht in Rohkostqualität. Das hat auch finanzielle Gründe.

Für mich ist mein persönliches Ernährungskonzept so momentan absolut in Ordnung und es hat folgende Vorteile:

» Es enthält keine Verbote und Dogmen, denn das macht nur kirre im Kopf, da man immer haben möchte, was verboten ist und die Gedanken somit ständig um das Verbot kreisen würden (und außerdem machen Dogmen böse und dann bekommt man Falten im Gesicht vom angestrengten Nachdenken und wer will das? Ich jedenfalls nicht!)

» Im Ausnahmefall ist es einfacher, 5 Minuten lang Pommes zu essen, als 5 Tage Pommes zu denken

» Ich ernähre mich jetzt viel gesünder als vor der Umstellung, da macht mich eine gekochte Kartoffel nicht krank

» Es ist einfacher, außer Haus einen Salat im Restaurant mit Freunden wirklich genießen zu können, ohne zu überlegen, ob das Öldressing jetzt Rohkostqualität ist und deswegen eine halbe Stunde mit dem Servicepersonal zu diskutieren

» Wenn man unterwegs ist und kein reifes Obst/Gemüse kaufen kann oder das Proviant bereits aufgezehrt ist und einem der Magen in den Kniekehlen hängt, kann man im Notfall auch einmal auf eine käuflich zu erwerbende vegane, zubereitete Speise zurückgreifen

» Ich muss nicht bei jedem einzelnen Einkauf ein kleines Vermögen für Lebensmittel in Rohkostqualität ausgeben

» Die einzige regelmäßig verwendete, nicht vegane Zutat in meiner Küche ist Honig, denn ich liebe Honig und seine Heilwirkungen

Nach einer Weile mit einer überwiegend rohköstlichen Ernährung möchte ich gar nicht mehr so viele gekochte Speisen konsumieren, da ich dadurch wieder so viel Energie an die Verdauung verliere und in das berüchtigte Fresskoma falle und das möchte ich gar nicht mehr. Aber allein das Wissen darum, dass ich einen (veganen) Döner essen könnte, wenn ich es wirklich wollen würde, hat mir das Verlangen darauf komplett genommen.

Sie sehen also, ich bin auch nicht perfekt, daher kann ich mich sehr gut in Ihre Lage versetzen und weiß, was zu tun ist, wenn die Gelüste zu groß werden. Ich kenne mittlerweile einige Tricks und Kniffe, wie man seinen Körper austricksen kann. Ich bin ein Mensch, der seine Erfahrungen mit der Ernährungsumstellung an Sie weitergeben möchte, um Ihnen zu helfen, Ihren ganz persönlichen Weg zu finden und diesen erfolgreich zu gehen. Eine Ernährungsumstellung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Also sind kleine Rückschritte ab und an verzeihbar. Wenn es einen Tag mal nicht so perfekt geklappt hat, dann weiß ich, ich kann am nächsten Tag einfach wieder von vorn anfangen. Das ist ein schöner Gedanke zum Einschlafen und nimmt mir jeglichen Druck von „ich müsste“ oder „ich darf nicht“. Es geht eher jetzt um das „Ich-will-es-ja-gar-nicht-mehr“ und das ist ein großartiges Gefühl!

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© Sophia Kröhner – Praxis für Salutogenese und Energiearbeit 2017 - Die Beratung bei mir möchte an die Eigenverantwortung sich selbst gegenüber appellieren und ersetzt nicht den Weg zum Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen.